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Amateure – Wie viele Fußball Ligen gibt es in Deutschland?

Fußball ist die Abstand beliebteste Sportart in Deutschland und wird von Menschen fast jeden Alters gespielt. Neben dem Hobby-Fußball, der meist unter der Woche abends auf dem Sportplatz stattfindet, gibt es auch einen regulären Spielbetrieb, in dem Auf- und Abstiege möglich sind. Wie aber sieht dieser Spielbetrieb eigentlich aus, wer überwacht ihn und vor allem, wie viele Fußball Ligen gibt es in Deutschland?

Auf all diese Fragen soll im Folgenden eine detaillierte Antwort gefunden werden. Immerhin wäre das Leben ohne Fußball für viele Männer und Frauen längst nicht das, was es mit dieser Sportart ist.

Von der bekanntesten Fußball-Liga Deutschlands haben Sie sicherlich schon gehört. Es handelt sich um Bundesliga, in der Vereine aus allen 16 Bundesländern zugelassen sind. Sie umfasst derzeit 18 Mannschaften, wobei die meisten davon in Nordrhein-Westfalen ansässig sind. Zugleich ist die Bundesliga die höchste Spielklasse in Deutschland, in die allerdings prinzipiell jeder Verein aufsteigen kann. Verantwortlich für den Spielbetrieb in der Bundesliga ist die DFL, welche eigenständig vom DFB agiert und diesem nicht unterstellt ist.

Ausgetragen wird die Deutsche Meisterschaft, um welche es in der Ersten Bundesliga geht, seit dem Jahr 1963. Die Bundesliga kann also auf eine über 50-jährige Geschichte zurückblicken.

Wie funktioniert das Auf- und Absteigen der Mannschaften?

Die Vereine, die sich nach einer ganzen Bundesliga auf den letzten beiden Tabellenplätzen wiederfinden, steigen in die 2. Fußball-Bundesliga ab. Ebenfalls von der DFL überwacht, existiert diese Spielklasse seit dem Jahr 1974. Im Laufe all dieser Jahre wurde der Modus der Liga immer wieder verändert, auch gab es eine Unterteilung in die Spielklassen Nord und Süd. Mittlerweile wird die 2. Bundesliga allerdings auch bundesweit ausgetragen und hat sich zu einem sehr attraktiven Unterbau der Ersten Liga entwickelt.

Derzeit spielen in der Zweiten Bundesliga unter anderem Traditionsvereine wie 1860 München, der 1. FC Kaiserslautern und der im letzten Jahr abgestiegene VfB Stuttgart.

Noch relativ jung ist die Liga, in der Absteiger aus der 2. Bundesliga antreten müssen. Die Rede ist von der 3. Liga, welche erst im Jahr 2008 eingeführt wurde. Der wichtigste Unterschied zu den ersten beiden Ligen: Die 3. Liga untersteht nicht der DFL, sondern dem DFB, dem Deutschen Fußball Bund.


Dieser ist auch für die deutsche Nationalmannschaft verantwortlich. Die 3. Liga ist die letzte Spielklasse, in der Mannschaften aus ganz Deutschland gemeinsam antreten und zugleich auch die letzte Liga, in der der Großteil der Spieler Profis sind. Im internationalen Vergleich rühmt sich die Deutsche 3. Liga mit besonders großen Zuschauerzahlen.

Regionalliga und 3. Liga

Wer aus der 3. Liga absteigt, muss in der Regionalliga antreten, die in 5 verschiedene Staffeln eingeteilt ist. Diese richten sich nach der geographischen Heimat der jeweiligen Vereine. Nach der Regionalliga kommt dann die Oberliga, welche in 12 regionale Staffeln eingeteilt ist. Falls es in Ihrer Nähe einen Oberliga-Verein gibt, ist Ihnen vielleicht schon aufgefallen, dass die dortigen Spieler Amateure sind.

Wir sind also endgültig im Amateurbereich angekommen. Unterhalb der Oberliga wird es dann etwas komplizierter, da die Einteilung der Ligen sich regional teilweise unterscheidet. Wir nehmen jetzt einmal den württembergischen Verband als Beispiel für die weitere Aufteilung in Ligen.

Vereine aus Württemberg, die von der Oberliga absteigen, müssen in einer Verbandsliga genannten Spielklasse antreten, auf die dann mehrere Landesligen und Bezirksligen folgen. Ganz am Ende folgt die Kreisliga, in der sich vor allem Dorfvereine wiederfinden und die wiederum in eine Kreisliga A und die niedrigste Spielklasse Kreisliga B eingeteilt ist.